Kilchoman – faszinierende Bilder Teil 1

Auf den Landkarten ist Kilchoman immer ein Stück landeinwärts eingezeichnet, es sind aber nur wenige hundert Meter, die Kilchoman von der Küste von Islay entfernt liegt. Die Destille liegt an der Westseite der Insel, gleich an der Machir Bay. Über diese Bucht ziehen häufig heftige Stürme hinweg.

Aus einer luftigen Perspektive kann man schön sehen, wie idyllisch sich die Brennerei in die Landschaft einfügt.

 

Kilchoman ist ein Familienbetrieb, neben dem Gründer Anthony Wills arbeiten auch alle drei Söhne mit in der Brennerei.

Die Gerstenfelder der Brennerei beim Sonnenaufgang auf Islay…

Der Mähdrescher von Kilchoman. Meines Wissens der einzige Mähdrescher, der einer Destille gehört und mit dem Destillenlogo über die Felder rauscht.

Es gibt nur noch sechs Destillen, die einen traditionellen Mälzboden betreiben. Kilchoman ist eine davon.

Die weitere Verarbeitung der Gerste…

Das Torfstechen, eine schweißtreibende Angelegenheit. Übrigens: Der Torf auf der Insel Islay ist ein vollkommen anderer als auf dem Festland. Auf dem Festland besteht er aus abgestorbenen Pflanzen, die dort mal wuchsen. Auf der Insel Isle of Islay besteht er aus abgestorbener Algenmasse.

Und in diesem Ofen wird er verbrannt. Es gibt nur ein bestimmtes Temperaturfenster, in dem der Torfrauch von der Gerste aufgenommen wird.  Die hohe Temperatur zu Anfang des Trocknens wäre dafür nicht geeignet.

Das war Teil 1 von Kilchoman. Mehr schöne Bilder und Erläuterungen in Teil 2.